Peter HOEfl

servicekultur.eu

Verstehende Präsenz

Die verstehende Präsenz bedeutet meine Anwesenheit vor Ort in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation. Dass sich externe Berater bei Ihnen aufhalten, dürfte für viele von Ihnen nichts Neues sein. Doch es gibt Unterschiede!

Während bei einer herkömmlichen Beratung meist mit einer Top-Down-Sicht oder ausgehend von den Prozessen an Fragestellungen herangegangen wird, möchte Ihnen die verstehende Präsenz die Bottom-Up-Sichtweise anbieten. Das bedeutet die Einnahme der Perspektive der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Wissenschaft wird die Methode auch als teilnehmende Beobachtung bezeichnet. Die Methode wird uns im betrieblichen Umfeld helfen, solche Faktoren zu identifizieren, die sich störend auf den gemeinsamen Umgang, die Arbeitsatmosphäre und damit letztlich das Arbeitsergebnis auswirken, die jedoch aus verschiedenen Gründen bisher nicht offen angesprochen oder benannt wurden.

In Ergänzung oder auch anstelle der anderen Instrumente zur Kulturberatung kann hier das Verhalten der beteiligten Akteure im alltäglichen Kontext betrachtet werden. Fragen zum unmittelbaren Handeln und nach Gründen und Motiven können in der konkreten Situation gestellt werden. Die tatsächlichen Interaktion zwischen einzelnen Handelnden lässt sich praxisnäher erkennen als in den Interviews. Die besondere Kunst für Beobachter liegt dabei zum einen darin, sich in den oder die Handelnden hineinzuversetzen und doch das Geschehende aus einer gewissen Distanz zu reflektieren. 

Worin liegt der Wert dieser Herangehensweise für die Verbesserung der betrieblichen Kultur? Wir wissen, dass vieles von dem, was in Unternehmen und Organisationen geschieht, die oberste Leitung nicht oder zum Teil nur mehrfach gefiltert und geglättet erreicht. Nur wer gut informiert ist, kann auch die richtigen Maßnahmen treffen.

Exemplarische Vorgehensweise:

  • Ist-Analyse und Zielformulierung zusammen mit der Geschäftsleitung.
  • Festlegen der Rahmenbedingungen (Ort, Zeit, Dauer, Bereich, Reporting) mit der Geschäftsleitung und ggf. Information der Mitarbeitervertretung.
  • Offene Kommunikation des Vorhabens und der Ziele an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Durchführung der teilnehmenden Beobachtung im festgelegten Rahmen.
  • Reportings an die Geschäftsleitung, ggf. Teilnahme an Feedback-Gesprächen.
  • Abschlussbericht an die Geschäftsleitung mit weiteren Handlungsempfehlungen.

   

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